Die Entstehung
Der Gründer der Firma, Giuseppe Gregori, geboren 1838 in Riva, am Gardasee. Er war das sechzehnte Kind einer Fischerfamilie. Um sich ein kleines Taschengeld zu verdienen, ging er schon als Schuljunge auf den Monte Baldo zum Schafehüten. Die Bezahlung in Form von Käse verkaufte er im Tal, und so begann er schon als kleiner Junge ein Handelsgeschäft. Im Alter von 20 Jahren gründete er in Trient eine Handelsfirma, die mit Wein und Käse handelte.Die erste österreichische Teigwarenfabrik
Im Jahre 1882 eröffnete Giuseppe die erste Teigwarenfabrik auf österreichischem Gebiet, in Bozen. Durch die Vergrößerung des Betriebes in Bozen wurde der Platz zu eng, und er suchte unter Mithilfe seines ältesten Sohnes, Rudolf, einen Platz für eine neue Betriebsstätte. Gefunden wurde dieser in Müllnern (Gemeinde Finkenstein), wo ein altes Hammerwerk wegen der dazugehörigen Wasserkraftanlage gekauft wurde.Im Jahre 1905 wurde mit dem Umbau begonnen, welcher 1909 fertiggestellt war und neu in Betrieb genommen wurde.
Der Standort Müllnern war zu diesem Zeitpunkt sehr günstig, da ganz in der Nähe der Bahnhof Finkenstein war, und die Eisenbahn die Teigwaren bis in den gesamten österreichischen Balkan geliefert wurden.
Finkensteiner Nudel sind qualitativ besonders hochwertig!
In den Jahren 1950 – 1965 ging die Erzeugung von Teigwaren rapide zurück, aufgrund von Konkurrenzdruck und Aktionswut der Handelsketten. Im Sommer 1956 wurde ein neues Produkt, auf der Basis von Kartoffeln, ins Programm genommen. Das dadurch zusätzliche verdiente Geld wurde in die Modernisierung des Gebäudes und auch des Maschinenparks gesteckt. Ab dem Jahre 1960 wurde die Produktion sukzessive (Schritt für Schritt) auf eine höherwertige Teigware ausgerichtet. 1956 starb Hubert Gregori. Nach seinem Tod hat seine Witwe Antonia Gregori bis zum Jahr 1985 den Betrieb weitergeführt. Von 1985 – 1995 hat Lenz Gregori den Betrieb geführt. Heute ist seine charmante Gattin Frau Sigrid Gregori die Firmenchefin.![]() |
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Inzwischen wurden verschiedene Aktivitäten gesetzt, wie zum Beispiel die Aufnahme von Handelsware in die Verkaufspalette und weiterhin eine Mitgliedschaft der Vereinigung "KÄRNTEN ECHT GUT", zur Förderung der heimischen Wirtschaft.
Die Finkensteiner Nudelfabrik darf mit Stolz als die älteste Nudelfabrik in Österreich bezeichnet werden.
Sie besteht nun schon seit über 120 Jahren!




